Carolin Peuke und Lukas Bunzel starteten in Italien im Nationaltrikot

Gagliano del Capo (25. Juni 2017). Für Caroline Peuke und Lukas Bunzel ist die Teilnahme am Berglauf Youth Cup in Gagliano del Capo in Italien – wie sie nach ihrer Rückkehr übereinstimmend schwärmten - „ein tolles Erlebnis in einer Super-Atmosphäre“ gewesen. Unsere beiden Leichtathleten waren vom Deutschen Leichtathletik-Verband aufgrund ihrer Leistungen bei Bergläufen in Bayern für die inoffiziellen U 18-Weltmeisterschaften nominiert worden. Beide rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen. Lukas war nach den 5,6 Kilometern als schnellster Deutscher im Ziel und belegte Rang 16 unter 57 Startern. Carolin wurde im Feld der 50 jungen Damen 20.

 

„Es war wohl mein bisher härtester Wettkampf“, meinte Caro rückblickend. „Ich bin zu schnell angegangen, und auf den letzten Metern fehlten mir dann die Körner.“ Im Gegensatz zu ihr ließ es Lukas am Anfang eher besonnen angehen. „Vor der ersten engen Stelle staute sich das Teilnehmerfeld. Da war ich noch Fünftletzter“, berichtete er. Aber dann habe er sich kontinuierlich nach vorn gearbeitet. Der Sieger Alain Cavagna aus Italien benötigte 23:37 Minuten für die schwierige Strecke. Zweiter wurde ein Türke mit elf Sekunden Rückstand. Lukas lief 25:41. In der Mannschaftswertung, die die Türkei vor Italien und England gewann, belegte das deutsche Team Rang sechs. Für Lukas geht es am 8. Juli noch einmal in die Berge. Er wird bei der Europameisterschaft in Slowenien ein zweites Mal das deutsche Nationaltrikot überziehen.

 

Im Gegensatz dazu wird sich Carolin auf zwei wichtige Hindernisläufe auf der Kunststoffbahn konzentrieren. Bei den norddeutschen Titelkämpfen der U 20 in Hamburg startet sie über 2000m Hindernis. Anschließend stehen für sie die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm auf dem Programm. „Da bleibt für den Berglauf keine Zeit mehr“, begründete sie ihre Nichtteilnahme an der EM in Slowenien, auch wenn sie dem Sprachengewirr an der Strecke und der internationalen Atmosphäre, wie vor einigen Tagen bei der Jugend-WM in Italien erlebt und genossen, ein wenig nachtrauert.  (wgk)

 

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