Einträchtlerinnen bei der DM in Nürnberg in Bestform

Nürnberg (21./22.7.2018). Für unsere „glorreichen“ Vier ist die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften (DM) im Nürnberger Max-Morlock-Stadion zum erwarteten Saisonhöhepunkt geworden. Vor 15000 Zuschauern zu laufen - das ist schon ein ganz besonderes Ereignis im Leben eines Leichtathleten. Das bestätigten übereinstimmend Hanna-Marie Studzinski und das Eintracht-Trio Anahita Yazdan-Pourfard, Annika Riedel und Lisa Vogelgesang. Sie konnten stolz sein auf ihre in Nürnberg errungenen Erfolge. Die 3x800-m-U 20-Staffel belegte im Finale einen sechsten Platz, und Hanna qualifizierte sich über 200m der Frauen für den Endlauf, in dem sie Achte wurde. Das Rennen und die Vorstellung der Athletinnen waren übrigens live am Fernseher in der ZDF-Sportreportage am späten Sonntagnachmittag zu verfolgen.

 

Wie in jedem Jahr, so wurden auch in Nürnberg bei den DM der Erwachsenen die U 20-Meister in den 3x800-m- und 3x1000-m-Staffeln gesucht. Unser Trio überstand den Vorlauf in guten 6:59,63 Minuten. Hoffnungen, dass seine Mädels im Endlauf unter die schnellsten acht Vereine kommen könnten, hegte Trainer Heiko Wilcke, schränkte aber ein „...wenn der Vorlauf nicht zu viel Kraft gekostet hat.“ Aber seine Sorge war unbegründet: Im Finale der schnellsten zehn Teams kämpften die Einträchtlerinnen grandios und überquerten in neuer Bestzeit von 6:56,58 als Sechste den Zielstrich. Für sie unerreichbar waren der favorisierte LAC Erfurt (6:42,99), TSV Bayer 04 Leverkusen und der SC Neubrandenburg.

 

Für Hanna-Marie Studzinski war es ein besonderes Erlebnis, über 100m im Vor- und im Zwischenlauf auf regennasser Bahn neben der späteren deutschen Meisterin und Titelverteidigerin Gina Lückenkemper zu starten. In beiden Läufen stoppten die Uhren für Hanna bei 11,88. Für das Finale reichte es aber nicht. Umso größer war ihre Freude, als sie sich am zweiten Tag über 200m nach 23,79 Sekunden im Vorlauf für den Endlauf qualifizieren konnte. Auf der Innenbahn laufend, musste sie sich nach hartem Kampf auf den letzten Metern mit Platz acht zufrieden geben. Bei der Platzierung ging es am Ende um hundertstel

Sekunden. „Die enge Kurve ist nichts für mich“, sagte Hanna. „Trotzdem habe ich mit 23,68 meine Bestzeit verbessert. Nürnberg war für mich der gelungene Abschluss dieser Saison.“ (wgk)

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